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Coko geht mit neuer Führung in die Zukunft

Klaus-Wilhelm Dreskrüger verabschiedet sich auf dem Familientag des Spritzgussherstellers in Holzhausen.
Auch seine beiden Nachfolger sehen den Standort in Bad Salzuflen als „Herz des Unternehmens“, in das investiert wird

Bad Salzuflen-Holzhausen. Bei einem der größten Arbeitgeber von Bad Salzuflen stellt sich die Geschäftsführung neu auf. Sven Kaiser (51) und Jan Fritzensmeier (33) haben die Verantwortung für das Coko-Werk mit seinen Standorten in Holzhausen, Polen und der Türkei und den insgesamt mehr als 1400 Mitarbeitern übernommen. Der langjährige Geschäftsführer Klaus-Wilhelm Dreskrüger geht nach 39 Jahren Betriebszugehörigkeit in den verdienten Ruhestand.

Der 65-Jährige hat sich am vergangenen Samstag auf dem großen Familientag des Spritzgussherstellers verabschiedet. 1200 Mitarbeiter und Angehörige waren der Einladung auf das Gelände an der Porschestraße gefolgt. Zuvor freute sich Dreskrüger noch über eine besondere Ehrung: Coko wird von seinem Kunden Bose mit dem „Supplier Quality Zero Defect Award“ ausgezeichnet. Nur die besten Lieferanten erhalten jährlich von dem Produzenten von Audio-Geräten diesen Preis. In diesem Jahr ist Coko das einzige europäische Unternehmen, das ausgezeichnet wird.

Dreskrüger ist von seinen Nachfolgern bei Coko überzeugt: „Wir hatten den Wunsch nach einem reibungslosen Übergang. Herr Kaiser ist seit Juli 2018 in unserem Unternehmen für den kaufmännischen Bereich verantwortlich, Herr Fritzensmeier ist seit vergangenem Oktober im Führungsteam dabei. Wir sind davon überzeugt, dass die neue Geschäftsführung die anstehenden Herausforderungen und Aufgaben meistern werden.“

Sven Kaiser verfügt nach Angaben von Coko über langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer Finanzen in der kunststoffverarbeitenden Industrie. Jan Fritzensmeier übernimmt den Part der technischen Geschäftsführung, er hat Erfahrungen im Change-Management und in der strategischen Neuausrichtung von Unternehmen.

Laut Fritzensmeier soll sich der Standort Holzhausen künftig auf noch größere Spritzgussteile ausrichten. Auch soll der Medizin-Bereich weiter ausgebaut werden. „Wir wollen unseren Kunden die komplette Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt anbieten.“ In dem Zusammenhang ist für Kaiser der in Holzhausen ansässige Werkzeugbau mit 45 Mitarbeitern sehr wichtig. Er soll weiter ausgebaut werden. Vorangetrieben wird laut Fritzensmeier auch die Digitalisierung und die Automatisierung mit verketteten Produktionsprozessen.

Rund 1,2 Millionen Euro hat Coko jüngst in drei hochmoderne Spritzgussmaschinen am Standort Holzhausen (rund 550 Mitarbeiter) investiert. Insgesamt verfügt das Unternehmen über 150 kunststoffverarbeitende Maschinen in unterschiedlichen Größen. Auch in neue Software für die Entwicklung wurde kräftig investiert.
In Holzhausen schlage das „Herz des Unternehmens“, betont Kaiser. „Eine Verlagerung von Kernkompetenzen ins Ausland sehen wir nicht.“ Die Kunden von Coko kommen unter anderem aus der Automobilindustrie, aus der Hausgeräteproduktion sowie aus den Bereichen Heizung/Klima und Medizin. Die verschiedenen Standbeine sind laut Dreskrüger Teil der seit vielen Jahren bewährten Coko-Strategie. „So bleiben wir branchenunabhängig“, erklärt Nachfolger Fritzensmeier.

(Lippische Landeszeitung vom 02. Juli 2019, Seite 14)


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